Ob in Strafverfolgung, öffentlicher Verwaltung oder Sicherheitsorganisationen – der Einsatz von KIverändert sowohl operative Abläufe als auch strategische Entscheidungen innerhalb behördlicher Strukturen. Automatisierte Erkennung von Gefahrensituationen, Analyse großer Datenmengen, Mustererkennung in Bildern und Videos oder die Optimierung komplexer Einsatzprozesse: KI bietet ein breites Spektrum an Anwendungen, die den Arbeitsalltag von Sicherheitsbehörden und Organisationen tiefgreifend beeinflussen. Gleichzeitig stehen diese Entwicklungen im Spannungsfeld zwischen technologischen Innovationen, ethischen Implikationen, Datenschutz und gesellschaftlicher Verantwortung.
Der Fachbereich Public Management der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Wien (HCW) lud am 20. Mai 2026 Studierende, Absolvent:innen, Lehrende und Forschende sowie Vertreter:innen aus Verwaltung, Sicherheitsorganisationen, Politik, Wirtschaft und Bürger:innen zur Campus Lecture zum Thema „KI in der Strafverfolgung und Polizeiarbeit“. Marlon Possard zeigte aus Sicht der Wissenschaft auf, wie KI-basierte Systeme in unterschiedlichen Bereichen der polizeilichen Tätigkeit eingesetzt werden, welche Potenziale sich daraus ergeben und wo Grenzen, Herausforderungen und notwendige Rahmenbedingungen bestehen. Dabei wurden sowohl technologische Grundlagen als auch organisatorische, rechtliche und ethische Aspekte berücksichtigt. Ein besonderes Highlight war zudem der Gastvortrag mit Live-Demo zum Thema „Bildanalyse, Critical Event Management und weitere Praxisbeispiele“ von DI (FH) Markus Zeppenfeld von der Fa. Primion Technology GmbH. (Bildcredit: HCW/Leitner)

