Bereits seit einigen Jahren organisiert Marlon Possard als Hochschullehrer zahlreiche Exkursionen zu staatlichen Institutionen und Einrichtungen (u. a. zum Straflandesgericht, zum Österreichischen Rundfunk), um den Transfer zwischen Wissenschaft, akademischer Lehre und Praxis – speziell für Studierende – zu fördern. Auch bei der Exkursion zur österreichischen Bundespräsidentschaftskanzlei im März 2026 war das Interesse groß: Knapp 30 Studierende aus verschiedenen Studiengängen nahmen an der Exkursion teil.
Vor Ort führte die Rechtsabteilung der Präsidentschaftskanzlei durch das Haus und gewährte spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Institution. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten des Amtssitzes des österreichischen Bundespräsidenten (seit 2017: Univ.-Prof. Dr. Alexander Van der Bellen) standen insbesondere die Aufgaben und verfassungsrechtlichen Funktionen des Staatsoberhaupts im Mittelpunkt der Erläuterungen. Die Studierenden erhielten dabei einen anschaulichen Eindruck davon, wie politische und administrative Prozesse im Umfeld der Präsidentschaft – insbesondere im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren – praktisch umgesetzt werden.
Die Exkursion bot damit eine hervorragende Gelegenheit, theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen zu verbinden und staatliche Institutionen aus nächster Nähe kennenzulernen. Für die Studierenden war der Besuch ein besonderes Highlight – vor allem das bekannte Maria-Theresien-Zimmer, das Schlafgemach von Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) – und ein weiterer Beleg für den Mehrwert praxisnaher Einblicke in die Arbeit öffentlicher Institutionen.(Bildcredit: Präsidentschaftskanzlei).

