Neues Forschungsprojekt: Behördenkontakt mit Staatsverweiger:innen in Österreich

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts (unter der Leitung von Marlon Possard) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Wien (HCW) – in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Staatsverweigerung und subversiven Extremismus (FSTE) – wird aktuell eine österreichweite Erhebung betreffend die Behördenkontakte mit sogenannten „Staatsverweiger:innen“, „Reichsbürger:innen“ und „Selbstverwalter:innen“ durchgeführt. HIER gelangen Sie zum Fragebogen.

Ziel ist es, systematisch Erkenntnisse über Art, Häufigkeit und Herausforderungen im behördlichen Umgang mit dieser spezifischen Personengruppe im Zeitraum von 01.01.2020 bis 31.08.2025 zu erheben (d. h. in den letzten 5 ½ Jahren). Der Fragebogen richtet sich an alle Verwaltungsebenen in Österreich: Bundesministerien, Landesregierungen, Landespolizeidirektionen, Bezirkshauptmannschaften, Polizeiinspektionen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Magistrate, Meldeämter, etc.

Die Auswertung erfolgt anonymisiert. Die erhobenen Daten dienen ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken, insbesondere der Erstellung eines Lagebilds, eines Forschungsberichtes und der Entwicklung praxisnaher Handlungsempfehlungen für den öffentlichen Sektor. Mit der Teilnahme willigen Sie ein, dass die eingegebenen Daten – unter Einhaltung geltender Datenschutzbestimmungen – verwendet werden dürfen.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme! Ihr Beitrag hilft, den Umgang mit staatsverweigernden Phänomenen faktenbasiert und wissenschaftlich zu analysieren und den Behördenalltag besser zu verstehen und in weiterer Folge zu unterstützen. (Bildcredit: Pixabay/FSTE)

Marlon Possard