Marlon Possard im renommierten CAAA-Komitee bestätigt

Marlon Possard, der seit 2022 als österreichisches Mitglied der renommierten „Canadian Academic Accounting Association“ (CAAA) angehört, wurde in seinem Amt bestätigt. Er wird daher weiterhin im Komitee mit Sitz in Toronto (Kanada) vertreten sein. Die Einrichtung, der zahlreiche bekannte internationale Wissenschaftler:innen angehören, befasst sich mit der globalen Erforschung und der Ausbildung in Bezug auf das Rechnungswesen (Accounting). Im Vordergrund steht die weltweite Förderung von Exzellenz im Bereich der Buchhaltungsforschung. (Bildcredit: CAAA)

Podiumsdiskussion: KI in der Psychotherapie – Unterstützung, Ersatz oder Risiko?

Was bedeutet das rasante Vordringen von Künstlicher Intelligenz (KI) für unsere psychische Gesundheit? Können Chatbots Einsamkeit lindern, Diagnosen unterstützen oder sogar therapeutisch wirksam sein? Welche Risiken bringt der Einsatz von KI in einem so sensiblen Bereich wie der Gesundheitsversorgung mit sich? Und wo verlaufen die ethischen und rechtlichen Grenzen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich im April 2026 eine Podiumsdiskussion an der Fakultät für Medizin der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien (SFU).

Digitale Anwendungen ermöglichen bereits heute eine schnelle, niederschwellige Unterstützung und eröffnen neue Wege für personalisierte Therapieempfehlungen. Doch bleibt KI ein unterstützendes Werkzeug – oder entwickelt sie sich zu einem Ersatz für Therapeut:innen? Ebenso stellt sich die Frage, ob ihre Nutzung Abhängigkeiten fördern, psychische Störungen verstärken oder zu problematischen Selbstdiagnosen führen kann. Diese Themen betreffen nicht nur fachliche und ethische Überlegungen, sondern auch rechtliche und gesundheitspolitische Fragestellungen. Wer trifft künftig diagnostische und therapeutische Entscheidungen – und wer trägt letztlich die Verantwortung?

An der Diskussion beteiligten sich Univ.-Prof.in Dr.in Christiane Eichenberg (Psychologin, Psychotherapeutin und Leiterin des Instituts für Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät der SFU), Dr. Marlon Possard, MSc, MA (Experte für Recht, Ethik und KI sowie Leiter des Fachbereichs für Ethik der KI an der SFU) sowie Julius Stockhausen, MSc, BSc (Psychologe und Dozent). Die Moderation der fakultätsübergreifenden Veranstaltung übernahm Monika Lerch, MA, BSc. (Bildcredit: SFU)

Kommunalwirtschaftsforum 2026: Marlon Possard über KI, digitale Transformation und die Zukunft der öffentlichen Verwaltung

Im Rahmen des diesjährigen Kommunalwirtschaftsforums versammelten sich im April 2026 in Krems an der Donau (Niederösterreich) über 200 Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um über die drängenden Fragen der digitalen Zukunft im öffentlichen Sektor zu diskutieren. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Marlon Possard, der sich mit den rechtlichen und ethischen Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz (KI) und digitaler Transformation in der öffentlichen Verwaltung auseinandersetzte.

„Der Public Sector steht an einem Wendepunkt“, betonte Possard. „Digitale Technologien sind nicht länger optional, sondern zentral für Effizienz, Transparenz und Bürger:innennähe.“ Gleichzeitig warnte er vor vorschnellen Implementierungen ohne klare Zielbilder, Governance-Strukturen und ausreichende Qualifizierung der Mitarbeiter:innen. „Es gilt: Wir müssen alle Menschen auf die fortschreitende Digitalisierung vorbereiten. Vor allem der Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung fußt gleichzeitig auch auf einer gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz“, so Possard.

Ein zentrales Thema seines Vortrags war die Balance zwischen Innovation und Regulierung. Gerade im Umgang mit sensiblen Daten müsse der Einsatz von KI höchsten ethischen und rechtlichen Standards genügen. Vertrauen sei die wichtigste Währung der Verwaltung und dieses dürfe durch intransparente oder fehleranfällige Systeme nicht gefährdet werden.

Neben den Herausforderungen hob Possard auch konkrete Chancen hervor: Kommunen könnten durch gezielte Digitalisierung nicht nur Kosten senken, sondern auch die Servicequalität für Bürger:innen deutlich steigern. Voraussetzung dafür sei jedoch ein Kulturwandel innerhalb der Organisationen – und zwar hin zu mehr Agilität, interdisziplinärer Zusammenarbeit und Offenheit für neue Technologien. (Bildcredit: KWF)

Kurier TV Talk: „Wir dürfen uns von KI nicht ersetzen lassen“ – Marlon Possard über die KI-Zukunft

Marlon Possard war als Hochschullehrer und Wissenschaftler im März 2026 zu Gast im Kurier TV Talk bei Journalist Marcel Schachinger. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand sein neues Buch MORALgorithmus (Urban Future Edition, 2025) sowie die Frage, welche Chancen und Risiken mit der rasanten Entwicklung der KI verbunden sind.

Im Gespräch wurde deutlich: KI ist längst nicht mehr nur ein technisches Zukunftsthema. Sie prägt bereits heute viele Bereiche unseres Lebens – von Wirtschaft und Medien über Verwaltung bis hin zur Wissenschaft. Possard betonte, dass die gesellschaftliche Debatte über KI daher gesamtgesellschaftlich dringend intensiviert werden müsse.

Ein zentrales Anliegen seines Buches „MORALgorithmus“ ist die Verbindung von Technologie und Ethik sowie die Frage, welche Rolle der Mensch in einer zunehmend automatisierten Welt einnimmt. Da Algorithmen immer häufiger Entscheidungen treffen, die direkte Auswirkungen auf das Leben von Menschen haben, wird die Frage nach ihren moralischen Grundlagen immer drängender. Possard zeigt dabei auf, dass der Mensch trotz aller technologischen Fortschritte in vielen Bereichen unersetzbar bleibt. Die Gesellschaft müsse sich aber auch intensiver damit auseinandersetzen, nach welchen ethischen Prinzipien diese Systeme entwickelt und eingesetzt werden sollen. „Technologie entwickelt sich rasant, aber die ethischen Leitplanken müssen schon wir bewusst setzen“, erklärte Possard im Gespräch. Als Jurist und Philosoph plädiert er dafür, die Entwicklung von KI nicht ausschließlich technisch oder wirtschaftlich zu betrachten, sondern interdisziplinär zu denken. Blindes Vertrauen in KI-Systeme ohne kritische Reflexion kann ebenso gefährlich sein, so Possard.

Gleichzeitig sieht Possard große Chancen in der Technologie. Richtig eingesetzt könne KI dabei helfen, komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen (etwa in der medizinischen Forschung, im Bildungsbereich oder bei globalen Zukunftsfragen). Mit seinem Buch „MORALgorithmus“ möchte Possard einen wichtigen populärwissenschaftlichen Impuls für die Diskussion rund um KI schaffen und lädt dazu ein, die Zukunft der KI nicht nur technisch, sondern auch ethisch zu gestalten. Possard abschließend: „Das Buch ist keine Programmatik oder gar etwas, das KI nur als ein Horrorszenario beschreibt. Im Gegenteil: Das Buch möchte anregen, über die wichtigen Fragen des Menschseins in einer Welt rasanter technologischer Entwicklungen nachzudenken. Am Ende geht es um die Frage: Was macht uns im KI-Zeitalter überhaupt noch einzigartig? (Bildcredit: Kurier TV)

Über Juristerei, KI und Philosophie – ein Blick hinter die Kulissen mit Marlon Possard

Im April 2026 war Marlon Possard zu Gast im Podcast „Nerds of Law“ (NoL), moderiert von RA Mag. Michael Lanzinger und RAin Mag.a Katharina Bisset, MSc. In einem spannenden und zugleich hochaktuellen Gespräch widmete sich die Runde einer Frage, die die Rechtswelt zunehmend prägt: Wie verändert die Digitalisierung nicht nur die Praxis der Juristerei, sondern auch ihre ethischen Grundlagen?

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass es längst nicht mehr nur um neue Tools oder effizientere Abläufe geht. Vielmehr steht die gesamte Rechtsordnung vor einem Wandel. Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), automatisierte Entscheidungsprozesse und der Umgang mit sensiblen Daten werfen grundlegende Fragen auf: Wo endet technische Unterstützung und wo beginnt die Verantwortung des Menschen? Und kann Ethik überhaupt „programmiert“ werden?

Possard brachte dabei eine besonders reflektierte Perspektive ein. Er sprach über die zunehmende Verschiebung juristischer Tätigkeiten in den digitalen Raum und die damit verbundene Gefahr, dass Entscheidungen entpersonalisiert werden. Gerade im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Gerechtigkeit brauche es klare Leitlinien – nicht nur rechtlich, sondern auch moralisch. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Rolle von Jurist:innen in dieser neuen Realität. Die klassische Rechtsberatung verändert sich: Mandant:innen erwarten schnelle und datenbasierte Einschätzungen, während gleichzeitig die Komplexität der Fälle steigt.

Besonders spannend war die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich ethische Standards im digitalen Kontext sichern lassen. Reicht es, bestehende Prinzipien einfach auf neue Technologien anzuwenden? Oder braucht es ein völlig neues Verständnis von Verantwortung im Recht? Die Gesprächspartner:innen waren sich einig: Die Zukunft der Juristerei wird maßgeblich davon abhängen, wie gut es gelingt, Innovation und Ethik in Einklang zu bringen.

Der Podcast liefert damit nicht nur Einblicke in aktuelle Entwicklungen, sondern regt auch zum Nachdenken an. Für Jurist:innen, Technikinteressierte und alle, die sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigen, ist diese Folge ein klarer Hör-Tipp. (Bildcredit: NoL/Lehner)

Marlon Possard zum Hochschulrat bestellt

Mit Wirkung vom 1. April 2026 wurde Marlon Possard nach Durchführung eines Nominierungsverfahrens (Zuordnungsbereich Universitäten) vom Bundesminister für Bildung der Republik Österreich gemäß § 12 Hochschulgesetz (HG) für eine Funktionsperiode von fünf Jahren in den Hochschulrat der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH) bestellt.

Der Hochschulrat zählt zu den zentralen strategischen Leitungsorganen im österreichischen Hochschulsystem. Er wirkt maßgeblich an der strategischen Ausrichtung der Hochschule mit, genehmigt zentrale Entwicklungspläne und übt die Aufsicht über wirtschaftliche sowie organisatorische Angelegenheiten aus, darunter auch die Bestellung der Mitglieder des Rektorats. Zugleich fungiert er als Schnittstelle zwischen Hochschule, Gesellschaft und Politik und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Qualität, Transparenz und nachhaltiger Entwicklung. Marlon Possard wird in dieser Funktion die Weiterentwicklung der Hochschule aktiv mitgestalten und gezielte Impulse für Innovation, Qualitätssicherung und zukunftsorientierte Strategien setzen. (Bildcredit: Private Pädagogische Hochschule Burgenland)

Neues Zertifikatsprogramm für verantwortungsvolle Unternehmensführung

Programm „Ethik für die Wirtschaft & Unternehmensführung – Trained in Business Ethics“ startet im Herbst 2026 | Leitung des Zertifikatsprogramms: Dr. Marlon Possard

Mit einem neuen Zertifikatsprogramm starten die Akademie „incite“ des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Campus Wien Academy (CWA), die Hochschule Campus Wien (HCW) sowie „proEthikAUSTRIA“ eine gemeinsame Weiterbildung für verantwortungsvolle Unternehmensführung mit Fokus auf Ethik und Künstliche Intelligenz (KI). Das Zertifikatsprogramm richtet sich an Unternehmer:innen, Führungskräfte sowie Berater:innen und vermittelt praxisorientierte Kompetenzen im Bereich Business Ethics. Die akademische Leitung des Zertifikatsprogramms obliegt dabei Marlon Possard.

Das Zertifikatsprogramm ist modular aufgebaut, die einzelnen Micro-Credentials oder Module können auch separat absolviert werden. Teilnehmer:innen aller Module erhalten ein europaweit gültiges Micro-Credential-Zertifikat. Das Zertifikatsprogramm „Ethik für die Wirtschaft & Unternehmensführung – Trained in Business Ethics“ startet am 1. Oktober 2026 in Wien. Weitere Informationen finden Sie HIER. (Bildcredit: Rajcsanyi-Buchtova/WKÖ)

Multilateralismus in der Krise – Im Gespräch mit Marlon Possard

Der Multilateralismus – und somit das Völkerrecht – steht zunehmend unter Druck und damit auch eines der zentralen Fundamente der internationalen Ordnung. Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und einer sich verschärfenden Systemkonkurrenz geraten etablierte Formen internationaler Zusammenarbeit spürbar ins Wanken. Die Frage, wie tragfähig multilaterale Strukturen heute noch sind und welche Perspektiven sich für ihre Weiterentwicklung ergeben, steht daher mehr denn je im Fokus politischer und wissenschaftlicher Debatten.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für internationale Politik („International“ / Heft 1/2026 / März 2026) widmet sich ein ausführliches Interview mit Marlon Possard genau diesen Entwicklungen. Im Gespräch analysiert Bernhard Müller die Ursachen und Dynamiken der gegenwärtigen Krise des Multilateralismus und ordnet sie in den Kontext globaler Machtverschiebungen ein. Dabei wird deutlich, dass speziell die zunehmende Fragmentierung der internationalen Ordnung, der wachsende Einfluss nationalstaatlicher Interessen sowie die eingeschränkte Handlungsfähigkeit internationaler Organisationen zentrale Herausforderungen darstellen.

Zugleich zeigt das Interview differenziert auf, dass es sich weniger um ein Ende als vielmehr um eine Phase tiefgreifender Transformation handelt. Neue und flexiblere Kooperationsformate entstehen parallel zu bestehenden Institutionen und verändern die Logik internationaler Zusammenarbeit nachhaltig. Diese Entwicklungen eröffnen sowohl Chancen für effizientere Abstimmungsprozesse als auch Risiken einer weiteren politischen und institutionellen Zersplitterung. Das Gespräch liefert damit nicht nur eine fundierte Analyse der aktuellen Lage, sondern auch wichtige Impulse für die Frage, wie multilaterale Strukturen künftig gestaltet werden können, um globalen Herausforderungen weiterhin wirksam zu begegnen.

Der Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe von „International“ nachzulesen und richtet sich an alle, die sich vertieft mit Fragen internationaler Politik auseinandersetzen möchten. HIER gelangen Sie zum vollständigen Interview. (Bildcredit: Zeitschrift für internationale Politik)

Behördenkontakte mit „Staatsverweiger:innen“: Erste systematische Erhebung in Österreich

Wie häufig haben österreichische Behörden Kontakt mit sogenannten „Staatsverweiger:innen“, „Reichsbürger:innen“ oder „Selbstverwalter:innen“? In welchen Situationen treten solche Kontakte auf, und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Polizei und öffentliche Verwaltung? Diesen Fragen widmet sich eine österreichweite Erhebung, die erstmals systematisch die Erfahrungen von Behörden mit diesen Phänomenen untersucht.

Die Studie wurde von Marlon Possard (Forschungsprojektleiter) und Sonja Bleichert (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin) zwischen August und Dezember 2025 unter Einsatz qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im März 2026 veröffentlicht. Die Untersuchung stellt die erste Erhebung dieser Art in Österreich dar und liefert erstmals empirische Daten sowie systematische Einblicke in Behördenkontakte mit Personen aus dem Spektrum der „Staatsverweiger:innen“, wodurch sie zu einem besseren Verständnis der Situation in Österreich beiträgt. Ziel der Studie war es, ein fundiertes Bild darüber zu gewinnen, wie häufig und in welchen Kontexten verschiedene Behörden (z. B. Polizei, Gerichte, Staatsanwaltschaften, Gemeinden, Magistrate, Bildungsdirektionen, Ministerien) mit entsprechenden Akteur:innen konfrontiert sind.

In den vergangenen Jahren haben entsprechende ideologische Strömungen auch im deutschsprachigen Raum zunehmend Aufmerksamkeit erfahren, woraus sich für staatliche Institutionen praktische Herausforderungen ergeben (bspw. im Zusammenhang mit Verwaltungsverfahren, im Rahmen polizeilicher Maßnahmen oder im alltäglichen Behördenkontakt). Die Ergebnisse der Erhebung wurden in der Fachzeitschrift „Polizei & Wissenschaft“ veröffentlicht (Ausgabe 4/2025; Verlag für Polizeiwissenschaften). Neben der wissenschaftlichen Einordnung liefert die Studie auch praxisrelevante Erkenntnisse für Behörden und Sicherheitsinstitutionen. Speziell durch die systematische Erhebung lassen sich Herausforderungen, typische Muster von Behördenkontakten sowie mögliche Handlungsbedarfe besser identifizieren. HIER gelangen Sie zur Studie. (Bildcredit: Fachzeitschrift Polizei & Wissenschaft)

Exkursion zum Bundespräsidenten – Einblicke in die Praxis staatlicher Institutionen

Bereits seit einigen Jahren organisiert Marlon Possard als Hochschullehrer zahlreiche Exkursionen zu staatlichen Institutionen und Einrichtungen (u. a. zum Straflandesgericht, zum Österreichischen Rundfunk), um den Transfer zwischen Wissenschaft, akademischer Lehre und Praxis – speziell für Studierende – zu fördern. Auch bei der Exkursion zur österreichischen Bundespräsidentschaftskanzlei im März 2026 war das Interesse groß: Knapp 30 Studierende aus verschiedenen Studiengängen nahmen an der Exkursion teil.

Vor Ort führte die Rechtsabteilung der Präsidentschaftskanzlei durch das Haus und gewährte spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Institution. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten des Amtssitzes des österreichischen Bundespräsidenten (seit 2017: Univ.-Prof. Dr. Alexander Van der Bellen) standen insbesondere die Aufgaben und verfassungsrechtlichen Funktionen des Staatsoberhaupts im Mittelpunkt der Erläuterungen. Die Studierenden erhielten dabei einen anschaulichen Eindruck davon, wie politische und administrative Prozesse im Umfeld der Präsidentschaft – insbesondere im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren – praktisch umgesetzt werden.

Die Exkursion bot damit eine hervorragende Gelegenheit, theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen zu verbinden und staatliche Institutionen aus nächster Nähe kennenzulernen. Für die Studierenden war der Besuch ein besonderes Highlight – vor allem das bekannte Maria-Theresien-Zimmer, das Schlafgemach von Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) – und ein weiterer Beleg für den Mehrwert praxisnaher Einblicke in die Arbeit öffentlicher Institutionen. (Bildcredit: Präsidentschaftskanzlei).

Marlon Possard