Fesselnder Vortrag an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz (KI) und Ethik vor fast 100 Gästen
Am 20. Januar 2026 präsentierte Marlon Possard sein neues Buch „MORALgorithmus“ im ehrwürdigen Rahmen des Palais Niederösterreich in Wien. Rund 100 Besucher:innen folgten der Einladung in den historischen Blauen Salon, wo die Veranstaltung vor dem Porträt des ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Karl Renner (1870-1950) stattfand und dem Abend eine besondere symbolische Tiefe verlieh.
In seinem Vortrag begeisterte Possard das Publikum mit einem ebenso pointierten wie tiefgehenden Beitrag, der sich an der Schnittstelle von KI und Ethik bewegte. Mit klaren Worten und anschaulichen Beispielen machte er deutlich, dass technologische Innovation untrennbar mit moralischer Verantwortung verbunden ist – ein zentrales Anliegen seines neuen Buches.

Die Buchpräsentation wurde durch mehrere Laudationes und thematische Einleitungen begleitet. Mag.a Renate Brauner, Landeshauptmann-Stellvertreterin von Wien a. D., eröffnete den Abend mit einer Würdigung von Possards Publikation. Mag. Heinrich Himmer, Abgeordneter zum Nationalrat sowie Bildungs- und Wissenschaftssprecher, beleuchtete die bildungs- und wissenschaftspolitische Relevanz des Werkes. Mag.a Dr.in Elisabeth Haslinger-Baumann, Vizerektorin für Forschung und Entwicklung der Hochschule Campus Wien, ordnete „MORALgorithmus“ in den aktuellen Diskurs von Forschung und Innovation ein und hob Possards wissenschaftliches Engagement – insbesondere an der Hochschule Campus Wien – hervor. Abschließend sprach Dr. Bernhard Müller vom Urban Forum, der die Bedeutung ethischer Leitlinien für die digitale Stadt- und Gesellschaftsentwicklung hervorhob.
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter:innen aus Forschung, Wissenschaft und Politik sowie langjährige Wegbegleiter:innen von Possard. Auch S. E. Prof. Fate Velaj, Botschafter der Republik Albanien in Österreich, nahm an der Veranstaltung teil und unterstrich damit die internationale Aufmerksamkeit, die Possards Werk bereits erfährt. Ebenso war Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp, renommierter Zukunftsforscher und Verfasser eines Vorwortes für Possards Werk, anwesend. Der Abend im Palais Niederösterreich zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an einem fundierten ethischen Diskurs über die Zukunft von KI ist und wie relevant dieses Thema für Gesellschaft, Politik und Wissenschaft gleichermaßen bleibt. Possard hielt am Ende der Präsentation fest: „Vielleicht ist die wichtigste Frage des 21. Jahrhunderts nicht, wie intelligent KI-Systeme werden können, sondern wie bewusst wir Menschen bleiben. Dieses Buch ist eine Einladung, genau darüber nachzudenken. Das ist nicht immer bequem, aber durchaus notwendig.“ (Bildcredit: Urban Forum)

