Bilanzen und das Problem mit der Wahrheit

Hypo Alpe Adria, Steinhoff, Wirecard, Commerzialbank, Signa und jetzt Voestalpine. Über Jahre hinweg vorgenommene Bilanzmanipulationen belasten aktuell den österreichischen Technologiekonzern Voestalpine. Ein Manager, der aktuell nicht mehr für das Unternehmen tätig ist und für eine deutsche Tochtergesellschaft gearbeitet hat, soll aus karrieretechnischen Gründen heraus die Unternehmensbilanzen der vergangenen 10 Jahre aufgehübscht haben. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Auch Österreich scheint ein Tummelplatz für Bilanzfälschungen zu sein. Im Gastkommentar stellt sich Marlon Possard die Frage nach Loyalität und Integrität im Kontext von Bilanzfälschungen anhand der Moralphilosophie Kants. (Bildcredit: Pixabay)

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Marlon POSSARD